Die katholische Kirchengemeinde "St. Maria Regina Pacis"

 

 Katholische Kirche Bad Schmiedeberg Kirche Bad Schmiedeberg

 

 

 

 

 

 

Katholische Kirche Bad Schmiedeberg

Lindenstraße 8

06905 Bad Schmiedeberg

 

Regelmäßige Gottesdienste:

Samstag: 17.00 Uhr

Dienstag:  9.00 Uhr

 

Die katholische Kirche Bad Schmiedeberg bei Google Maps

 

Vor 1945 gab es in Bad Schmiedeberg und Umgebung nur wenige ansässige Katholiken. Sie wurden von der Pfarrei Wittenberg seelsorgerisch betreut. Das änderte sich stark nach dem 2 Weltkrieg durch die Heimatvertreibung aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland. Viele Heimatvertriebene kamen aus katholisch geprägten Gebieten. In der gesamten Dübener Heide mussten sie sich ein neues Zuhause suchen. Um den vielen Heimatvertriebenen wirklich auch innerlich eine neue Heimat in fremder Umgebung zu geben, genügte die seelsorgerische Betreuung von Wittenberg aus nicht.

Der seit dem 16.02.1945 in Pratau amtierende Pfarrer Ferdinand Weber sammelte die weit zerstreuten Vertriebenen und hat mit ihnen zusammen gehalten. Er konnte sie alle gut verstehen, war er doch selbst ein Vertriebener.

Zunächst wurde am 01.07.1947 Pfarrer Johannes Bonin zum Vikar von Wittenberg mit Sitz in Pretzsch ernannt. Am 1.11.1947 wurde die Kuratie Pretzsch gegründet. Der erste Seelsorger wurde Pfarrer Bonin, er war Priester der Freien Prälatur Schneidemühl, zu dieser Kuratie zählten auch die Städte Bad Schmiedeberg und Pretzsch.

Der Gebietsgröße wegen wurde die Kuratie Pretzsch geteilt und am 10.02.1954 die Kuratie Bad Schmiedeberg errichtet. Am 07.03.1954 übernahm der Neupriester Claus Herold diese Seelsorgestation. Die Wohnung, ein Zimmer, erhielt er im kurz zuvor fertig gestellten Holzblockhaus der katholischen Familie Moczigemba in der Korgauer Straße 40, wo er etwa 1,5 Jahre wohnte. An den Sonn- und Feiertagen war die heilige Messe in der evangelischen Stadtkirche, an Werktagen in seinem Zimmer. 1955 erhielt er eine Wohnung mit 2 Zimmern über der damaligen Sparkasse am Markt 2.

1955 mietete Kuratus Herold eine Malerwerkstätte in der Musikantenlücke an. Er richtete hier eine Werktagskapelle mit Unterrichtsraum ein. Im gleichen Jahr wurde die Friedhofskapelle der evangelischen Kirchengemeinde als Gottesdienstort für die Sonn- und Feiertage zugewiesen. 1956 kaufte Herold in der Lindenstraße, gegenüber dem Kurhaus, ein großes bebautes Grundstück. Jetzt konnte der Traum, ein eigenes Gotteshaus zu haben, langsam Wirklichkeit werden. Am 18.07.1956 hatte der Rat des Kreises Wittenberg die Baugenehmigung erteilt. Doch musste erst die stillgelegte alte Fabrik, die Werktischlerei und das Bürogebäude abgerissen werden. Der Neubau lief unter „Umbau“. Anders ging es damals aus politischen Gründen nicht.

Unter starker Beteiligung der Gemeinden bis Wittenberg, mit viel Freude und Zuversicht ging es begeistert an die Arbeit. Wussten doch alle, dass dieser Kirchbau Heimatvertriebenen katholischen Christen der Kuratie Bad Schmiedeberg ein festes, inneres Zuhause geben wird. Er hält zusammen, setzt ein Zeichen dafür, dass der Glaube in bedrängter Zeit lebt. Und unter den schwierigsten Bedingungen und ohne erlaubte maschinelle Hilfe wurde zuerst die Kirche gebaut, um einem Schandfleck der Stadt ein neues Gesicht zu geben. Schon am 08.12.1956 konnte der Weihbischof Dr. Rintelen das Gotteshaus zu Ehren „St. Maria Regina Pacis -Maria Königin des Friedens“ konsekrieren.

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Die Kirche ist zweischiffig. Die Baupläne entwarf Architekt Georg Steinbach zu Holzdorf. Im März/April 1957 wurde der Glockenturm erbaut, der fünf Glocken, mit Hand zu läuten, aufgenommen hat. Die Symbolik des Zeltes der Kirche wird durch die freistehende Säule unterstrichen. Das innere der Kirche beeindruckt durch die einfache Ausgestaltung und die Glaswand als Öffnung zur Stadtseite hin. Der freistehende Altartisch, ein Novum zur Zeit der Einweihung und die Darstellung des Kreuzweges in angerissenen Bildern an der Westwand lassen die Zeltform und die Ausstattung in sich verschmelzen. Die Marienfigur ist eine Schnitzerei aus Bayern. 1968 wurde die Orgel der Firma Jehmlich aus Dresden eingebaut. 

Katholische Kirche Bad Schmiedeberg Katholische Kirche Bad Schmiedeberg Katholische Kirche Bad Schmiedeberg

 

 Am 01.07.1966 wurde die Kuratie zur Pfarrvikarie umbenannt. Am 11.07.1993 ist die Pfarrei Bad Schmiedeberg gegründet worden.

Zur katholischen Pfarrei Bad Schmiedeberg gehören:
Die Stadt Bad Schmiedeberg mit den Ortsteilen Großwig, Splau, Patzschwig, Reinharz, Weinberge und Moschwig. Die Stadt Pretzsch mit Ortsteilen Merschwitz und Körbien, die Gemeinde Korgau, die Gemeinde Trebitz mit Bösewig und Kleinzerbst, die Gemeinde Priesitz mit Sachau, die Gemeinde Meuro mit Sackwitz, Scholis und Ogkeln und die Gemeinden Söllichau; Kossa, Durchwehna.

Von 2002 bis 2004 wurde die Pfarrkirche mit viel Fleiß und Umsichtigkeit repariert und renoviert.

Mit der Reorganisation des Bistums Magdeburg wurde auch der Gemeindeverbund Wittenberg am Christkönigssonntag, dem 25. Nov. 2007, gegründet . In der Pfarrkirche Wittenberg fand dafür um 14:00 Uhr eine besondere heilige Messe statt. Zum Gemeindeverbund gehören die Pfarrei Zahna, der Verbund Annaburg-Jessen, die Pfarrei Piesteritz, die Pfarrvikarie Kemberg, die Kuratie Elster, die Pfarrei Wittenberg sowie Pfarrei Bad Schmiedeberg mit Kossa und Durchwehna im Land Sachsen.

Dieser Gemeindeverbund Wittenberg wurde am Sonntag, dem 02. Mai 2010, dem V. Sonntag der Osterzeit, in die neue katholische Pfarrei "St. Marien" Wittenberg umgewandelt. Die Gründungsfeier fand in Form in der besonders gestalteten heiligen Messe mit allen Teilgemeinden statt. Kossa und Durchwehna liegen seit diesem Zeitpunkt außerhalb der Pfarrei.

 

Die katholischen Priester in Bad Schmiedeberg

Kuratus Klaus Herold - Ernennung 10.02.1954

Dienstantritt 05.03.1954, er hat die Kirche, das Gemeindehaus und Pfarrhaus gebaut.

Ernennung zum Vikar an St. Sebastian in Magdeburg am 29.09.1957

Kuratus Hugo Bleske - vom 24.09.1957 bis 09.06.1960

Kuratus Engelbert Hetfeld - vom 09.06.1960 bis 30.10.1965 mit der Ernennung zum Pfarrer nach Haldensleben

Kuratus Klaus Winkelmann - vom 19.10.1965 bis 14.11.1968

Errichtung der Pfarrvikarie 01.07.1966 und der Kuratus wird Pfarrvikar.

Ernennung zum Jugendseelsorger im Kommissariat Magdeburg, Wegzug nach Magdeburg.

Pfarrvikar Wolfgang Stehr - vom 14.11.1968 bis 08.03.1996

Errichtung der Pfarrei Bad Schmiedeberg und Ernnenung zum Pfarrer der Pfarrei am 11.07.1093,

gestorben in Wittenberg, Grab auf dem Friedhof in Bad Schmiedeberg.

Pfarrer Friedrich Pittner - vom 14.09.1996 bis 01.05.2010, seit 02.05.2010 Kooperator in der neu errichteten

katholischen  Pfarrei St. Marien, Wittenberg.

Pfarrer Markus Lorek, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Mauerstraße 14 - seit 02.05.2010

 

 

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