Katholische Kirche "Heilige Familie" Wittenberg-Piesteritz

 

Luftbild Piesteritz

Katholische Gemeinde Wittenberg-Piesteritz

Lange Zeile 20a

06886 Lutherstadt Wittenberg

 

Regelmäßiger Gottesdienst:

Samstag: 17:00 Uhr

 

 

 

 

Katholische Kirche Heilige Familie PiesteritzEnde des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde aus dem kleinen Dorf Piesteritz ein Industriestandort mit beträchtlichem Ausmaß. Den größten Einschnitt in die Wirtschafts- und Lebensbedingungen stellten die Gründung und der Aufbau der Reichsstickstoffwerke im Jahr 1915 dar.

Es wurden dringend Arbeitskräfte benötigt, so kam es innerhalb eines Jahres in Piesteritz zu einem Zuwachs von ca. 2500 Familien, von denen 1000 katholischen Glaubens waren. Der damals in Wittenberg wirkende Pfarrer Wand hat sich um die Betreuung der so gewachsenen Diasporagemeinde und um den Bau einer eigenen Kirche in Piesteritz besondere Verdienste erworben.

Im Jahre 1917, am 31.01., wird durch das Reichsschatzamt in Berlin unentgeltlich ein Bauplatz für eine Kirche mit Pfarrhaus im Bereich der Werkssiedlung zur Verfügung gestellt Die Anordnung der Kirche sollte so gewählt werden, dass ihr auch im Straßenbild die beste Lage gesichert werde. Der Kirchturm überragt die umliegenden Gebäude um ein Geringes, das Portal weist in die Lange Zeile bis hin zur Dessauer Strasse.

Am 23. März 1922 erfolgte der erste Spatenstich. Am Weißen Sonntag, dem 23. April 1922 wurde der Grundstein gelegt. Richtfest wurde am 30.06.1922 gefeiert und am 28. August wird der Wetterhahn, der im laufe der Jahre zweimal flügge wurde, mit Kugel auf dem Turm montiert. Am Himmelfahrtstag des Jahres 1923 ( 13. Mai ) findet die feierliche Kirchweihe statt. Die Kirche hat das Patronat Heilige Familie.

In den folgenden Jahren erfuhr das Gotteshaus zahlreiche Veränderungen in der Innenausstattung.

Kirche innen ursprünglich Kirche innen, neu

 

1935 wurde die Orgel eingebaut 1944, 1953/54, 1973 und zuletzt 1997 erfolgte die Erneuerung der Innenausmalung. Die wohl größten Veränderungen, die den heutigen Eindruck des Innenraumes prägen, wurden 1945 - 1960 vorgenommen. Die Inneneinrichtung wurde im Stil des Neobarock verändert. Das Gold der Verzierungen des Hochaltars wurde von den Gemeindemitgliedern gespendet.   

Heiliges Grab

 Eine Besonderheit der Kirche ist das Heilige Grab unter dem Marienaltar.  Es ist das einzige weit und breit. Jedes Jahr am Karsamstag findet  am Heiligen Grab die Karmette statt. Diese  wird von Rittern des Heiligen  Grabes von Jerusalem gestalltet.

 In der Gemeinde wirkten bis 1996 neun Priester. Ab 1996 hat die Gemeinde  keinen eigenen Pfarrer mehr. Seelsorglich wird die Gemeinde wieder von  Wittenberg versorgt.

Aufgrund pastoraler Veränderungen im Bistum Magdeburg kam es 2010 zur Zusammenlegung von Pfarreien. Am 02.Mai 2010 wurde die Pfarrei St. Marien Wittenberg gegründet, zu der nun neben  5 weiteren Gemeinden auch Piesteritz gehört.

Im Rahmen der Expo 2000 in Hannover wurde auf dem Apollensberg ein 8m hohes Kreuz aus Edelstahl errichtet. Der Apollensberg befindet sich im Einzugsgebiet der katholischen Gemeinde Piesteritz. Dieses Kreuz wurde auf Initiative katholischer und evangelischer Christen errichtet. Besonders zu erwähnen ist hiebei Dr. Luitfried Bergmann aus der katholischen Gemeinde Piesteritz. Für sein Engagement wurde Dr. Bergmann 2010 mit der Bistumsmedaille des Bistum Magdeburg geehrt. Am 09. Juli 2000 wurde das Kreuz unter grosser Beteiligung evangelischer und katholischer Christen feierlich in einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Berg geweiht.

Kreuz auf dem Apollensberg 

Jedes Jahr am 5. Fastensonntag findet ein ökumenischer Bußgang zum Kreuz auf dem Apollensberg statt.

 

                             

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